Heike Taubert

Europa zu Gast in Greiz

Allgemein


Zum Europatag am 5. Mai gab es in Greiz viel zu sehen und hören zur Erfolgsgeschichte Europa.

Manchmal scheinen Europa oder die Europäische Union sehr weit weg. Und dabei liegt Greiz mittendrin. Jede Bürgerin, jeder Bürger, jedes Unternehmen in der Region sind mit der EU verwoben. Und doch steht das "Projekt" Europa oft in der Kritik. Der jährliche Europatag, der sonst zentral in Erfurt begangen wurde, zieht seit letztem Jahr durch Thüringen. Nach Arnstadt war nun Greiz Ziel des von der Thüringer Staatskanzlei organisierten Festes.

Auf der großen Bühne unterhalb des Unteren Schlosses diskutierte Heike Taubert mit Greizer  Unternehmern, sprach Staatssekretätin Dr. Babette Winter über die Rolle der EU für die Kultur. Später am Nachmittag griff Migrationsminister Dieter Lauinger regionale Ansätze für die Integration von Flüchtlingen auf.

Heike Taubert sprach auf der Bühne mit Klaus Kuhlage, dem Geschäftsführer von AkzoNobel, Dr. Uwe Möhring, dem geschäftsführenden Direktor des Textilforschungsinstituts Thüringen-Vogtland e.V. und Holger Palm, dem Werksleiter der Koehler Greiz GmbH & Co KG aus Greiz über die internationalen Verbindungen regionaler Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Dabei kamen auch Probleme auf den Tisch. Sei es innerhalb Europas für Forschungseinrichtungen noch relativ überschaubar für ihre Dienstleistungen Steuern zu entrichten, sähe das auf dem internationalen Makt ganz anders aus, so Uwe Möhring. In den USA habe jeder Bundesstaat andere Steuersätze, ebenso die asiatischen Staaten. Hier seien Abkommen zwischen EU und anderen Partner von Nöten, die die Steuern vereinheitlichen. Gefragt, wie sie denn zur Forderungen einiger Politiker stehe, Deutschland solle ebenso wie Großbritannien aus der EU austreten, sagte Heike Taubert: "Ich kann mir das gar nicht vorstellen." Selbst in Großbritannien sei vielen aufgegangen, dass die versprochenen Vorteile und Gewinne eines Austritts sehr unterschiedlich verteilt seien. "In jedem Fall würde ein Austritt sehr zur Entfremdung der europäischen Staaten beitragen und das kann nicht unser Ansinnen sein. "Die Europäische Union", so Taubert, "ist nach wie vor der beste Garant für Frieden und Wohlstand in Europa."

Nach der Diskussionsrunde zum Thema "Greiz international" stand sie Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen zur Verfügung. lebhaft wurde dabei unter anderem zum Verhältnis der EU zu Russland diskutiert.


Ein vielfältiges Rahmenprogramm für Groß und Klein machte bei traumhaftem Wetter den Schloßpark zu einem Anziehungspunkt für die Bevölkerung und zahlreiche Gäste aus ganz Thüringen und dem nahen Sachsen.

 
 

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