Heike Taubert

Europaabgeordneter Jakob von Weizsäcker im Landkreis zu Gast

Allgemein


Heike Taubert, Ines Wartenberg und Jakob von Weizsäcker in Greiz (Bild: Roman Gherman)

Auf Einladung der Abgeordneten Heike Taubert besuchte der Europaabgeordnete Jakob von Weizsäcker am 9. März 2018 den Landkreis Greiz. Auf dem Plan standen ein Treffen mit Unternehmern der Region Zeulenroda-Triebes und eine Diskussion zu Europa mit Greizer Bürgerinnen und Bürgern.

Das Ohr nah bei den Belangen der Unternehmerinnen und Unternehmer zu haben, daran liegt sowohl Heike Taubert als auch Jakob von Weizsäcker viel. Beide Politiker wissen um die wichtige Rolle der klein- und mittelständigen Unternehmen in Thüringen und besonders im Ostthüringer Raum. Sie geben den Menschen vor Ort Arbeit, zahlen Steuern und Abgaben und leisten ihren Beitrag dazu, Thüringen lebenswert zu gestalten.
Auch in Zeulenroda-Triebes finden sich global player wie die Bauerfeind AG und andere Firmen, die ihre Produkte und Innovationen weit über Europa hinaus vermarkten. Mit ihnen wollten beide SPD-Politiker gemeinsam mit dem Zeulenrodaer Bürgermeister Dieter Weinlich ins Gespräch kommen. Viel konnte in den letzten sechs Jahren vor Ort für die Unternehmer erreicht werden. Wo aber nach wie vor der Schuh drückt, was besser laufen kann, wo der Freistaat helfen kann oder wie das alles mit der EU zusammenhängt, waren Themen beim Mittagstisch im Bio-Seehotel am Zeulenrodaer Meer, bevor Jakob von Weizsäcker und Heike Taubert weiter nach Greiz fuhren.

Auch dort stand die Frage im Raum "Was die Europäische Union den Greizern gebracht hat". In der PM Lounge hatten sich neben Bürgermeisterkandidatin Ines Wartenberg interessierte Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen eingefunden. Die wichtigste Errungenschaft der EU werde leider oft vergessen, so von Weizsäcker. Das sei der Frieden. "Lieber verhandle ich 100 Stunden als nur einmal zu schießen," so der bekennende Europäer. Auch Angelika Männel, Vorsitzende der Greizer AWO, pflichtete ihm in der Hinsicht bei. Die USA seien keine Schutzmacht mehr, die EU müsse sich selbst helfen. Besonders im Zeitalter der Globalisierung sei die EU auch für Deutschland und Greiz unverzichtbar. "In Kürze wird Deutschland weniger als ein Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Wir können nicht allein handeln," ist er überzeugt.
Was genau habe Greiz nun von der EU? Darauf hatte Ines Wartenberg eine Antwort. Man müsse sich nur alte Bilder aus der Vorwendezeit aus Greiz ansehen. Westernhagen-Platz oder Thomasstraße sahen mitleiderregend aus. "Nun haben wir viele sanierte Häuser und vernünftige Straßen." Wichtiger sei ihr aber, dass die EU mit ihren Strukturhilfen vielen Menschen in den Nachwendewirren aus der Arbeitslosigkeit geholfen hätten. "Solche Programme braucht es gerade im Osten weiterhin," ist sie sich sicher. Auch Heike Taubert sieht in der Förderung der Wirtschaft und im Erhalt von Arbeitsplätzen eine vordringliche Aufgabe von EU, aber auch Freistaat. "Deshalb fördert das Land Thüringen mit jährlich 15 Millionen Euro Programme, um Langzeitarbeitslosen eine Perspektive zu bieten."
Nach vielen Fragen, kritischen Anmerkungen und netten Plaudereien, verabschiedete sich Jakob von Weizsäcker und versprach bald wiederzukommen.
 

 
 

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