Heike Taubert

Greizer Regelschüler löchern Abgeordnete im Landtag

Allgemein


Die Klasse 8a der Regelschule Greiz-Pohlitz im Plenarsaal des Landtages mit Heike Taubert.

Auf den Stühlen der Abgeordneten und auf der Regierungsbank durften am 7. Juni die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Regelschule Greiz-Pohlitz Platz nehmen. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Steffi Hieb und Ursula Irrgang lauschten sie den Ausführungen von Katrin Schottler vom Besucherdienst des Landtages, die über den Ablauf im Parlament, die Wahlen und zu allerlei Wissenswertem berichtete.

Nach dem Vortrag kam Heike Taubert in den Plenarsaal. Auf ihrem Platz auf der Regierungsbank konnte sie allerdings nicht sitzen: einer der Schüler hatte dort Platz genommen.

Die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler drehten sich um allgemeine Themen wie dem Arbeitsalltag als Abgeordnete und Ministerin, ihren Hobbies oder der Zufriedenheit mit ihrem Job. "Können Sie eigentlich kündigen?", wollte dann auch noch ein Schüler genauer wissen. "Nicht direkt. Ich bin für fünf Jahre gewählt worden und durch die Regierungsmehrheit im Landtag im Amt als Finanzministerin," erklärte sie. Sollten Mehrheiten sich verändern, könne sie dann ihr Amt nicht mehr ausüben, bliebe aber gewählte Abgeordnete. "Man sollte sich schon vorher überlegen, ob das was für einen ist."

Auch ernste Themen sprachen die Jugendlichen an. Ob sie denn auch Anfeindungen ausgesetzt sei? Ja, das käme vor, erläuterte Heike Taubert, um zu erklären, dass sie Kritik sehr ernst nähme und sich Argumente anhöre. "Nur so behalte ich den Draht zu den Wählerinnen und Wählern." Aber Beleidigungen versuche sie nicht persönlich zu nehmen. Auch die Jugendlichen berichteten aus ihrem Alltag, in dem auch Mobbing ein Thema sei. Durch das Internet seien, so Taubert, viele Grenzen verwischt worden. "Früher habe ich meinem Gegenüber die Meinung gesagt und derjenige konnte direkt antworten." Heute geschehe vieles anonym im Netz mit ungeahnten Folgen für den Einzelnen. "Diese Entwicklung," glaubt die Abgeordnete, "wird unsere Gesellschaft stärker verändern, als uns lieb ist."

Nach Gruppenfoto, Mittagessen und einem Plausch mit den Lehrerinnen fuhren die Greizer wieder zurück ins Vogtland.

 

 
 

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