Heike Taubert

Mehr Frauen in Führungspositionen: Wenn sich die Wirtschaft nicht bewegt, muss der Bund klare Vorgaben machen

Gleichstellung

Die Leitlinien des Gesetzes für eine gerechte Teilhabe von Frauen in Führungspositionen kann ich nur begrüßen. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig und Bundesjustizminister Heiko Maas hatten das Papier in Berlin gemeinsam vorgestellt.

Mit Freiwilligkeit und Flexi-Quote gab es keinen ausreichenden Druck, dass sich Unternehmen bewegen. In der freien Wirtschaft verlief die Entwicklung zu mehr Frauen in Führungspositionen zu langsam. Jetzt werden verbindliche Vorgaben mit einer echten Frauenquote kommen. Ich unterstütze die Pläne von Manuela Schwesig und Heiko Maas, ab dem Jahr 2016 eine Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent in Aufsichtsräten festzuschreiben, ausdrücklich. Auch in Vorständen und obersten Management-Ebenen ist diese Frauenquote wichtig.

In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Vorreiterrolle Thüringens. Im Thüringer Gleichstellungsgesetz ist im öffentlichen Dienst  einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent in Führungspositionen vorgesehen.

 
 

Unsere Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser

 

Reden im Landtag